15.         Festlegen des bereinigten Entwurfs

 

Aus diesem Grund wurde wieder eine Fehleranalyse erstellt, die dann anschließend in der Zeichnung berücksichtigt wurden.

 

Konstruktions- FMEA

 

Prozess / Prozessschritt

Potentielle Fehler

Potentielle Folgen des Fehlers

Potentielle Fehlerursachen

Geplante Abstellmaßnahmen

Richtvorgang

Führungsblock könnte sich während des Richtvorganges an der Führungsstange verkannten

Führungsblock könnte die Führungsstange beschädigen / Rückstellvorgang könnte durch die Verkanntung beeinflusst werden.

Durchmesser der Führungsbohrung für die Führungsstange nicht ausreichend.

Langloch in Axialrichtung des Führungsblockes anfertigen.

Rundlaufmessung

Handkraft könnte für die Ausführung der Radialbewegung nicht ausreichen.

Rundlaufprüfung nur schwer oder gar nicht möglich

Zu starke Federkraft des Spannelementes

Mitlaufende Zentrierspitzen

Axialbewegung

Bei der Fertigung könnte es passieren, dass die unteren V-Nuten nicht mit der oberen 100% fluchten.

Vorrichtung könnte während  der Rundlaufmessung großem Spiel ausgesetzt sein.

Beidseitige Ausführung des V-Nuten am unteren oder oberen Schlitten

V-Nut an einer Seite des Vorrichtungstisches weglassen. An der betreffenden Seite sind kleinere Kugel zu verwenden.

Axialbewegung

Kugeln könnten sich bei der Axialbewegung gegenseitig behindern.

Erhöhter Rollwiderstand

Zu viele Kugeln

An den äußeren Enden beider Schlitten jeweils nur eine Kugel verwenden, deren Bewegung durch eine Trennwand begrenzt ist.

 

Wie groß muss die Handkraft sein, damit sich die Welle von Hand drehen lässt?

Um die Situation zu verdeutlichen schauen wir uns die Skizze an.

FN wirkt 4-mal auf die Welle. F kommt vom Spannhebel.

Zentrierspitzen und Welle sollen geschmiert sein.

FN =  F / (2 * cos a) = 343 N / (2 * cos 30°) = 198 N

D.h.

FN ist ungefähr 800 N groß (4 * 198N).

µ= 0,1

Fr= FN * µ = 80N

Man hat also eine Haftreibung von 80 N.

 

Wie groß muss nun die Handkraft = FH sein?

Dafür schauen wir uns den Querschnitt der Welle einmal an.

Alle Momente sind gleich 0

Fr * r = FH * l

FH = 80N * 2mm / 22,5mm = 7,1N

 

Man müsste also ungefähr mit 0,7kg an der Welle drehen. Ob dies zumutbar ist, können wir nicht sagen ( weil die Drehkraft aus dem Handgelenk kommt), deswegen haben wir die Vorrichtung so konstruiert, dass man auch mitlaufende Zentrierspitzen einbauen kann, die eine geringere Haftreibung haben, wodurch die Handkraft wesentlich kleiner wird.

 

Zeichnung Bereinigter Entwurf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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